Ostwall-Touren

Willkommen zu Ostwall-Touren


Witamy na naszej stronie Ostwall-Touren.

!! Ab März 2017 wieder Touren an den OWB. Melden Sie sich rechtzeitig an !!


Ostwall-Touren.de und Ostwall.EU treten ab sofort als Gemeinschaftsprojekt unter einem gleichen Erscheinungsbild auf.

Für den Nutzer bedeutet das mehr Inhalt und eine bessere Übersichtlichkeit, außerdem die Möglichkeit Touren zur Festungsfront Oder-Warthe-Bogen erstmals online zu buchen.

Das Projekt wird unter beiden Domains, „www.ostwall-touren.de“ und „ostwall.eu“, weiter betrieben.

Viel Spaß auf unserer Seite

Dirk & Christoph


Hallo, Sie suchen mal etwas anderes, Abwechslung von den „normalen“ Kurztripps? Sie wollen pure Natur geniessen? Dazu auf geschichtsträchtigem Boden wandeln? Dann haben wir das Richtige für Sie. Ein „Abenteuer“ an einem der Kriegsschauplätze des Zweiten Weltkriegs, der Festungsfront Oder-Warthe-Bogen. Heute ein Naturschutzgebiet mit interessanten, taktischen Bauten in teilweise sehr gutem Zustand.

Ob reine Bunkerbesichtigungen oder auch das Besuchen der vielen Naturschutzgebiete. Unser östliches Nachbarland hat wesentlich mehr zu bieten als nur Basare und billige Zigaretten. Geniessen Sie auch Kanutouren oder Angelausflüge an die vielen sauberen und fischreichen Seen. Tagestouren zum „Ostwall“ zeigen nicht alles, aber einiges. Bei Mehrtagestouren haben Sie natürlich die Möglichkeit sich wesentlich intensiver mit der Materie der Ostverteidigung zu beschäftigen.

Die Bunkerbefestigungen an der Oder-Warthe Linie (umgangssprachlich auch „Ostwall“ genannt) wurden erst in den letzten Jahren wieder „neu“ entdeckt. Lange im Dämmerschlaf gelegen und durch die Grenzen geteilt, gibt es heute eine Masse an Bauwerken (Bunker, unterirdische Kasematten, sowie hydromechanische Sperranlagen und auch Kasernenbauten), die den Krieg mehr oder weniger zerstört überlebt haben. Diese Bauwerke geben einen Spiegel der Zeit wieder, die zum Glück lange vorbei ist. Dennoch auch ein Stück Geschichte, dass in Europa seines gleichen sucht. Sicher, es gibt noch am Westwall bzw. am Atlantikwall Bunker und Verteidigungsanlagen. Doch die sind relativ gut erschlossen und touristisch aufgearbeitet. Das werden Sie in Polen nur ansatzweise sehen, hier darf noch nach herzenlust auf eigene Faust geforscht werden.

 

Es wird auf dieser Seite immer von Panzerwerken gesprochen.
Was ist nun aber ein Panzerwerk?

Die Bezeichnung Panzerwerk geht auf einen Befehl aus dem Jahr 1939 zurück und sollte die Stärke der deutschen Befestigungsanlagen besonders betonen. Demnach waren alle Werke, Kleinstwerke und Stände, die mit Panzertürmen ausgestattet waren und eine Wandstärke von mindestens 1,0 m aufwiesen, als Panzerwerke zu bezeichnen. Eine Ausnahme bildeten die Bauwerke der Festungsfront Oder-Warthe-Bogen, hier wurden alle Bauwerke, auch solche ohne Panzertürme und mit Wandstärken von weniger als 1,0 m als Panzerwerke bezeichnet. Einfach ausgedrückt, ein Bunker wurde als Panzerwerk bezeichnet.

 

Lernen Sie einfach Land und Leute schätzen

Die Festungsfront Oder-Warthe-Bogen hat mehr zu bieten, als nur die unterirdischen Anlagen des Hohlgangsystems. Auch wenn dieser zur Attraktion Nr.1 der gesamten Anlage gehört. Bei einer Ostwall-Besichtigung können Sie erahnen, was es an Menschen und Material brauchte um diese Bauwerke zu schaffen.

Das Museum in Pniewo macht Führungen durch den 2014 sanierten Bunker (Pz.W. 717) und einen kleinen Teil des Hohlgangsystems. Auf Wunsch reservieren wir für Sie eine dieser Führungen – auch in Deutsch.

Die Gänge liegen circa 20-40 Meter unter der Erdoberfläche und sollen eine Gesamtausdehnung von circa 35 Kilometer haben.

Ein Teil davon ist erschlossen und problemlos zugänglich. Einiges aber noch nicht. Wir raten eindringlich davon ab, eigenständig auf die Suche zu gehen. Es besteht teilweise LEBENSGEFAHR. Die Tunnel können teilweise unter Wasser stehen oder durch Faulgase sauerstoffarm sein.

Ausserdem sind die Bauwerke nicht gesichert. Und wenn an einem Panzerwerk schon in polnischer Sprache UWAGA (Achtung) steht, dann nicht umsonst.

Im Winter dienen die unterirdischen Gänge Fledermäusen als Winterquartier. In dieser Zeit ist aus Gründen des Naturschutzes (Fledermausschutzzeit) das Betreten des Hohlgangsystems und angeschlossener Panzerwerke nicht gestattet.

Aber auch abseits des Tunnelsystems gibt es viel zu entdecken.

Sie haben die Möglichkeit die ehemaligen Truppenübungsplätze Regenwurm- und Tiborlager zu erkunden. Diese Truppenübungsplätze dienten der Wehrmacht als Ausbildungslager, sowie als Ruhelager der Truppen. Später auch als Gefangenenlager für ausländische Offiziere. Das belegen damalige Feldpostkarten. Ausserdem sollen dort Truppen der „Armee Degrelle“ ausgebildet worden sein. Auch diese Besichtigungen gehören zum Angebot von uns für Sie.

Nahtlos nach Kriegsende übernahm die russische Armee die Lager und auch einen grossen Teil des Festungswalls. Einige Bauten die die Russen errichteten stehen heute noch, auch ein Kriegsdenkmal eines russischen Soldaten im Regenwurmlager.

In den Lagern wurden nach Ende der russischen Besatzung viele Kasernenbauten zu Wohnungen umgebaut. Der Charakter der Bauten ist aber in vielen Teilen glücklicher Weise erhalten geblieben.

Das Tiborlager wurde zum Teil zu einem Sanatorium umgebaut. Dort erholen sich heute Kinder.

Einige der Gebäude warten immer noch auf eine neue Nutzung und man will hoffen, dass sie nicht dem Bagger zum Opfer fallen. Dies ist nur ein kleiner Abriss von dem, was Sie ausserhalb der Bunker erleben können.

Lassen Sie sich von uns beraten, wir kennen noch viele kleine Geheimnisse… Sie können Ihre Ostwall-Tour als Tagesfahrt erleben. Wenn Sie wünschen geht es natürlich auch für mehrere Tage. Unterkünfte gibt es entweder in kleinen Pensionen oder Privatunterkünften. Wir vermitteln Ihnen eine entsprechende Übernachtungsmöglichkeit.

Dankeschön.

Dziękuję bardzo

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